Mittwoch,
3.Oktober 2012
REGEN!!
Wieso regnet es immer, wenn ich auf nen Roadtrip geh? War vor der
Fahrt nach Cape Tribulation auch so :-( Da Tobis Hostel am nächsten
an der Mietwagen-Station dran war hat er den Van abgeholt – wir
haben 1,5 Stunden im prasselnden Regen auf ihn gewartet – nicht
jedoch, ohne vorher im Hostel Pfeffer, Salz und Oregano zu klauen. Da
dies aber sowieso keine Hosteleigenen Uttensilien sind, sondern
Dinge, die von irgendwelchen Backpackern zurückgelassen wurden, war
es ja nicht wirklich klauen – die Gewürze gehen nun lediglich mit
anderen Backpackern auf Reisen :D
 |
Mal wieder klar, dass genau die eine Geschmacksrichtung ausverkauft ist, die ich haben will oO |
 |
| Regen |
 |
| noch mehr Regen |
 |
| Tasche mit Tesa kleben |
Vom
Van war ich etwas enttäuscht – die Bilder, die Reisebüro-Mensch
Adam uns zeigte, waren natürlich alle von einem neuen Van –
unserer war eher einer der älteren Sorte. Auch erfuhren wir nun,
dass in der Miete (1449AUD für drei Wochen) nicht, wie von Adam
angekündigt, ALLE Versicherungen inklusive waren, sondern wir
nochmals 100AUD draufzahlen mussten für die Absicherung der
Windschutzscheibe vor Steinschlägen und der Reifen. Außerdem kamen
nochmal 40AUD für Klappstühle und 20AUD für einen separaten
Campingtisch dazu. Gestern in der Travelagency war mir Adam noch
sympathisch – heute war mir klar, dass er halt auch einfach nur
verkaufen wollte. Die Versprechen 'alles inklusive' müssen im
Nachhinein offensichtlich nicht wirklich eingehalten werden - denn schriftlich bekommt man das eh nicht und kaum einer, der schnellstmöglich auf die Straße möchte um loszureisen, wird sich im Nachhinein noch die Zeit nehmen sich mit der fehlerhaften
Informationspolitik des selbsternannten Reisebüros auseinander zu
setzen :-/

Als
mir beim Checken der Rechnung dann aber auch noch auffiel, dass uns
ein anderer Betrag berechnet wurde als von Adam angekündigt (+1 Tag
á 69AUD), bin ich dann doch etwas sauer geworden. [Eingeschobene
Frage an dieser Stelle: Wieso zahlt Tobi einfach einen anderen Betrag
als den, den wir auf unserem Angebot hatten??? Dumm, oder was?!?!] Da alle Fahrer
persönlich unterschreiben müssen, fuhren wir nochmals bei der
Mietwagenstation vorbei. Und als der von Adam angekündigte
Campingplatz-Reiseführer (Camps 6) auch nicht von der Mietwagenagentur bereitgestellt
wurde, ist mir der Kragen geplatzt. Ich
hab den armen Kerl eigentlich zu Unrecht zur Schnecke
gemacht – schließlich hat nicht er uns die falschen Versprechungen
gemacht, sondern Adam - aber im Endeffekt haben wir für meinen doch
etwas peinlichen Auftritt immerhin die 60AUD für die
Klappstühle und den Campingtisch erlassen bekommen und sind von
dannen gezogen.
 |
| Von hinten... |
 |
| ...von vorne fotografiert ^^ |
Wir
hätten hier am Park auch umsonst campen können – aber da Tobi wie bereits erwähnt unbedingt noch einen Kameraden in Cairns treffen
wollte, sind wir unsinniger Weise nochmals 100km zurück nach Norden
gefahren, um ihn im Hostel abzuladen. Bzw.sind wir erst eine halbe
Ewigkeit in Cairns herumgefahren, um für uns
Weiber ein Plätzchen zum campen zu finden, bis Tobi dann plötzlich einfiel, dass
er keine Lust mehr hätte mit uns zu suchen und ins Hostel gebracht werden möchte. Wir Mädels
haben dann vor der Hosteltür im Van Nudeln gekocht – und mussten
dies in einem kleinen Soßentopf tun. Ein größerer Topf wurde uns
leider nicht zur Verfügung gestellt. [Zwei Fragen an dieser Stelle:
Wie soll man in einem Soßentopf Nudeln für 3 bzw.4 Personen
kochen??? Und: Wieso fragt Tobi beim Abholen des Wagens und
durchgehen der Inventarliste nicht nach, was das soll???] Zum ersten
Mal fiel mir auf, dass Aurelie ziemlich wählerisch beim Essen ist –
Mimi hatte sich grünes Pesto gekauft, da sie keine Tomatensoße ist
und, obwohl Aurelie nie zuvor Pesto probiert hatte, hat sie sich
geweigert es zu versuchen. Lieber hat sie ihre Nudeln mit Ketchup
gegessen oO

Die
Suche nach einem Schlafplatz in Cairns gestaltete sich auch nach dem Abendessen recht schwierig, da
Aurelie und Mimi sich nicht einig werden konnten, ob wir in einem
Wohngebiet am Straßenrand, vor einer Schule oder im Botanischen
Garten illegal nächtigen sollten. Irgendwann hab ich darum gebeten
das Steuer übernehmen zu dürfen und hab den Van kurzerhand vor
einem Hotel auf einen Parkplatz gestellt – versteckt hinter einem
LKW.
Gefahrene Kilometer: ca.250km
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen