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Samstag, 27. Oktober 2012

Sydney Tag 4: Surrey Hills Festival, Paddys Market

Keine Ahnung, was der Mensch im Flugzeug da an den
Himmel schreiben wollte - die Buchstaben rechts waren
schon wieder verflogen, als er die links fertig hatte ^^


Stonesour in Sydney - muss ich gleich mal
checken, wann das sein soll :D


Viel zu früh war ich wieder auf den Beinen und hab um Punkt 10:00 Uhr ausgecheckt – meine Taschen hab ich jedoch im Hostelzimmer bei den Jungs gelassen. Anthony meinte, ich könne gut hier im Zimmer rumgammeln bis mein Bus Abends Richtung Melbourne fährt – die Hostelleute bräuchten es ja nicht zu erfahren und ich muss mir dann auch noch keinen Stress machen an diesem Kater-Morgen :D Bevor mir jedoch langweilig werden konnte, hat Lisa mich zum shoppen mitgeschleift - ich und shoppen???? Na immerhin wusste sie genau, was sie wo kaufen wollte und so sind wir einfach nur noch ein bisschen in der Stadt herumgebummelt, bis sie ins Hostel zurück musste um ihe Sachen zu packen – sie und ihre Freundin Lea fahren nämlich auch heute mit dem Bus nach Melbourne. Allerdings haben die beiden den Premier-Bus (andere Bus-Gesellschaft) um 15:20Uhr gebucht, der an der Küste entlang fährt und 5 Stunden länger nach Melbourne braucht als der Greyhound, mit dem ich am Abend fahren würde.

Hobby-Fremdenführerin Justine hatte der Tourgruppe vom
Surrey Hills Festival erzählt und ich hab Vince direkt
dort hin mitgeschleppt...

...da war vielleicht was los. Und auch noch freier Eintritt!!

Am Erste-Hilfe-Zelt gab's - wie oft auf Veranstaltungen -
kostenlos Sonnencreme...

...und schon Mittags sind unzählige Leute vor der
Bühne total abgetanzt. Auf diesem Festival spielen nen
Haufen New-Comer-Bands.

Die Kulisse der Haupttribüne war einfach atemberaubend.

Und natürlich auch wieder ein Fressstand
mit vermeintlich deutschen Leckereien.



Die Stangen-Tanz-Schule Sydneys machte
Werbung in eigener Sache - aber wahrscheinlich
würde diese besser ankommen, würden sie
eine Frau die Vorführungen machen lassen ^^

Frittierte zwirbel-Kartoffel

Und Schlümpfe beim Twister-spielen auf nem riesigen Luftkissen

An jeder Ecke Trinkwasser.


Dann schleppte ich Vince sogar noch mit zu Paddys Market...


...weil ich endlich ne Übergangs-Handtasche
brauchte...
...wäre ich ein Stäbchen, hätte ich
mir dieses Teil gekauft... saugeil, oder?

Zum Abendessen gab's für mich und Vince Spaghetti mit dem restlichen Pesto des Ostküstenroadtrips – allerdings war viel zu wenig grüne Soße übrig, sodass Vince und ich eigentlich nur Spaghetti mit Käse und einigen grünen Flecken gegessen haben – hehehe. Der Abschied fiel mir schwer – denn entgegen meinen Erwartungen hat es mir hier in Sydney sehr gut gefallen. Was natürlich hauptsächlich an den tollen Zimmermitbewohnern lag. Wie A.H.aus S.in D.mir schon öfters gesagt hat: Man muss nur die richtigen Leute treffen!!! Ja... da is was dran... vielleicht sieht man sich ja auch mal wieder um ein Saufspiel zu spielen :D

Beim Einchecken in den Greyhound gegen 19:40Uhr wurde ich etwas nervös. Denn mir fiel auf, dass der Busfahrer (der ohnehin nicht mehr der Jüngste war) dazuhin noch so sehr zitterte, dass er – als er meinen Namen auf der Passagierliste abhaken wollte – gleich 3 weitere Namen mit angestrichen hat. Im Inneren des Busses war es arschkalt – die Klimaanlage funktioniert also einwandfrei!!! Glücklicherweise hatte ich mich heute morgen mit Lisa unterhalten, die schon Greyhound-Erfahrungen hatte und sie riet mir eindringlichst eine Decke und warme Klamotten mit in den Bus zu nehmen. Dann merkte ich auch noch, dass sich eine Erkältung anschlich – ich war ordentlich am rotzeln und mein Kopf wurde dicker und dicker. Zum Glück waren so wenig Passagiere im Bus, dass jeder zwei Sitze für sich alleine hatte – ich mich in der Embryonalhaltung zusammenkrümmen und tatsächlich einschlafen konnte.

Langstreckenbus 'Greyhound'

22Grad... wer's glaubt... ich bin fast erfroren!!!!


Nachtrag: die Erkältung hänge ich übrigens Vince an!!! Er hat mir in Surrey Hills beim Festival nämlich verboten meine Jacke anzuziehen!! Es war strahlender Sonnenschein... jedoch ging ein kühler Wind und ich - die noch immer die tropischen Temperaturen im Norden gewöhnt war - hab gefroren wie im tiefsten Winter. Okay – ich geb's zu: ich kam mir im schwarzen Fleecepulli doch etwas komisch vor zwischen all den Shorts und Shirts tragenden Sommermenschen... dennoch... hätte ich das Fleece getragen, wäre ich jetzt wohl nicht krank :-(

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