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Donnerstag, 22. November 2012

Letzter Tag in Gordon - Umzug nach Ballarat


Obwohl Anna gestern meinte, wir müssten heute nicht arbeiten – und wir daraufhin unsere Arbeitsklamotten gewaschen haben – schickte sie uns heute in den Garten um die alten Netze (welche über die Obstbäume gespannt waren) zu entwirren und zusammen zu legen. Mal wieder war sie panisch auf der Suche nach Hündin Lucky – diese hat sich nicht zum ersten Mal vor ihrem Herrchen unter dem Hühnerschuppen versteckt. Versteckt, weil: Als Anna nach ihr rief, ließ Lucky keinen Laut von sich – als Anna dann weg war und ich nach Lucky rief, kam sie unter dem Schuppen hervor gekrochen... sie scheint mich zu mögen, obwohl ich unter dem Tisch immer nach ihr trete, nie mit ihr spielen will und sie ständig wegschicke... dennoch amüsant: sogar die 'Familienmitglieder' verstecken sich also vor dem Hausdrachen ;-) Als Maurice dann aber auch noch auf die Idee kam uns die Beete düngen lassen zu können, hab ich mich jedoch geweigert – ich renn doch nicht in meiner einzigen guten Jeans im Beet rum und verteil Pferdescheisse auf'm Boden oO Was er davon hielt?? Mir doch egal!! Anna sagte, wir müssen heute nicht arbeiten und meine Arbeitsklamotten waren noch nass!!! Der Abschied war kurz und schmerzlos bevor Maurice uns zum Bahnhof in Ballan fuhr und Hitomi und ich erleichtert in den Zug nach Wenbouree stiegen, wo Gregg auch schon auf uns wartete um uns zu Elke zu fahren. Elke hat uns mehr als herzlich empfangen und zum Abendessen kamen zur Feier des Tages auch direkt Greggs Bruder Scott und zwei Freunde vorbei.

Elkes Haus - bzw.für mein Verständnis: Bungalow.
Hier wird nämlich einstöckig gebaut und ohne Keller.

Ich will auch irgendwann solch einen Wagen mit integriertem
Schneidebrett auf Rollen in meiner Küche haben - sehr
praktisch!!

Luxus-Bad mit tollen Mosaikfliesen

6 große Pizzen für 40 Dollar!!! Für Australische
 Verhältnisse ein Schnäppcehn ^^




Alle haben gemeinsam mit uns überlegt, wohin Hitomi und ich als nächstes gehen könnten um zu wwoofen oder zu arbeiten. Elke und Scott haben sogar mehrere Telefonate getätigt - leider war nichts brauchbares dabei. Wäre ja zu gut gewesen, wenn sich gleich was ergeben hätte, gell!? ;)

Als der Besuch gegangen war, saßen wir mit Elke noch stundenlang zusammen und haben geratscht. Mit Anna wäre sowas undenkbar gewesen und ich war wirklich unsagbar froh dort weg zu sein oO Was ich jedoch noch Gutes über Anna sagen kann: für die Unanehmlichkeiten, die wir bei ihr hatten, hat sie Hitomi und mir mehr Tage für's Wwoofing-Formular bescheinigt, als wir tatsächlich gearbeitet haben. Speziell Hitomi gegenüber, die die 88 Tage Farmarbeit für's zweite Working Holiday Visum zusammenbekommen möchte, war dies eine nette Geste, die uns ein klein wenig versöhnlich gestimmt hat.

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