Hitomi
und ich haben heute mit Rod Mais gepflanzt – funktionierte
ebenfalls mit der Pflanzmaschine. Jedoch befüllten wir diese nicht
mit Setzlingen sondern nur mit Samenkörnern (8.000 Körner!!). Eine
monotone Arbeit, die nicht anstrengt, bei der einem nichts weh tut
und bei der nichts schief gehen kann – was für ein erholsamer
Arbeitstag. Rod hat uns dann sogar noch an seinen zweiten Bruder Greg
'ausgeliehen' und wir halfen auch ihm zwei Reihen Mais anzupflanzen –
dafür haben wir sogar eine Bezahlung in Form von Bier bekommen. Das
hat sich also allemal gelohnt :)
| Rods behandelte und teure Mais-Körner zum anpflanzen... |
| ...Rod auf'm Traktor... |
| ...Gregs 'normale' Maiskörner. |
| ...unser 'Lohn' :D |
Ein
kleiner, amüsanter Zwischenfall bei der Arbeit mit Rod: Er sah vom
Traktor aus Schafe zwischen den Apfelbäumen, die dort überhaupt
nicht hätten sein sollen – also nicht die Apfelbäume sondern die
Schafe sollten dort nicht sein. Rod trat auf's Gas, Hitomi und ich
fielen hinten fast von der Pflanzmaschine und wir rasten den Schafen
hinterher. Es stellte sich heraus, dass das Tor nicht richtig
verschlossen war und so mussten wir die Herde wieder zurück
treiben... wie aufregend!!!
Abends
gab's dann japanisches Curry – und unsere beiden Asiatinnen haben
tatsächlich den Reis anbrennen lassen oO Hat man sowas schon mal
gesehen? Asiaten, die Reis anbrennen lassen??? Hahahaha :D Außerdem
mussten wir etwas tun, worauf ich alles andere als stolz und schon
gar nicht glücklich darüber bin: wir mussten nen ganzen Haufen
Fleisch wegschmeißen. Doug gab uns letzte Woche nämlich bestimmt an
die 3kg tiefgekühltes Lammfleisch und beim besten Willen können wir
nicht jeden Abend Lammfleisch essen. Also wurde es im Kühlschrank
schlecht. Wir konnten Doug jedoch auf keinen Fall sagen, dass wir
sein Fleisch haben schlecht werden lassen – wahrscheinlich würden
wir einige Tage gar nichts mehr zu essen bekommen oO Aber den Hühnern
konnten wir es nicht geben – so roh und vergammelt... und irgendwo
verbuddeln war auch keine Lösung – der Hund hätte es wieder
ausgegraben. Also hab ich den ganzen stinkenden Packen in
Zeitungspapier eingeschlagen, mit Frischhaltefolie umwickelt und dann
nochmals in Plastiktüten verpackt, bevor ich es ganz unten in
unserer Mülltonne versteckt hab. Da es die letzten Tage wieder
ziemlich warm war und es auch zum Wochenende hin warm bleiben soll,
bin ich also mal gespannt, ob wir irgendwann etwas von unserer
heimlichen Fleischentsorgung riechen werden...
| Manon hatte aus Ballarat kleine Brezeln mitgebracht... göttlich!!! |
| Mein Name in japanischen Schriftzeichen |
| Hitomi fotografiert beim fotografieren unseres Abendessens :D |
| Nach der Fleischentsorgung wollten Sakiko und Hitomi den gammelig stinkenden Kühlschrank mit Minz-Blättern behandeln ^^ |
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