Seiten

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Wwoofen in Blampied Tag 18 - Mais pflanzen



Hitomi und ich haben heute mit Rod Mais gepflanzt – funktionierte ebenfalls mit der Pflanzmaschine. Jedoch befüllten wir diese nicht mit Setzlingen sondern nur mit Samenkörnern (8.000 Körner!!). Eine monotone Arbeit, die nicht anstrengt, bei der einem nichts weh tut und bei der nichts schief gehen kann – was für ein erholsamer Arbeitstag. Rod hat uns dann sogar noch an seinen zweiten Bruder Greg 'ausgeliehen' und wir halfen auch ihm zwei Reihen Mais anzupflanzen – dafür haben wir sogar eine Bezahlung in Form von Bier bekommen. Das hat sich also allemal gelohnt :)

Rods behandelte und teure Mais-Körner zum anpflanzen...

...Rod auf'm Traktor...

...Gregs 'normale' Maiskörner.

...unser 'Lohn' :D


Ein kleiner, amüsanter Zwischenfall bei der Arbeit mit Rod: Er sah vom Traktor aus Schafe zwischen den Apfelbäumen, die dort überhaupt nicht hätten sein sollen – also nicht die Apfelbäume sondern die Schafe sollten dort nicht sein. Rod trat auf's Gas, Hitomi und ich fielen hinten fast von der Pflanzmaschine und wir rasten den Schafen hinterher. Es stellte sich heraus, dass das Tor nicht richtig verschlossen war und so mussten wir die Herde wieder zurück treiben... wie aufregend!!!


Abends gab's dann japanisches Curry – und unsere beiden Asiatinnen haben tatsächlich den Reis anbrennen lassen oO Hat man sowas schon mal gesehen? Asiaten, die Reis anbrennen lassen??? Hahahaha :D Außerdem mussten wir etwas tun, worauf ich alles andere als stolz und schon gar nicht glücklich darüber bin: wir mussten nen ganzen Haufen Fleisch wegschmeißen. Doug gab uns letzte Woche nämlich bestimmt an die 3kg tiefgekühltes Lammfleisch und beim besten Willen können wir nicht jeden Abend Lammfleisch essen. Also wurde es im Kühlschrank schlecht. Wir konnten Doug jedoch auf keinen Fall sagen, dass wir sein Fleisch haben schlecht werden lassen – wahrscheinlich würden wir einige Tage gar nichts mehr zu essen bekommen oO Aber den Hühnern konnten wir es nicht geben – so roh und vergammelt... und irgendwo verbuddeln war auch keine Lösung – der Hund hätte es wieder ausgegraben. Also hab ich den ganzen stinkenden Packen in Zeitungspapier eingeschlagen, mit Frischhaltefolie umwickelt und dann nochmals in Plastiktüten verpackt, bevor ich es ganz unten in unserer Mülltonne versteckt hab. Da es die letzten Tage wieder ziemlich warm war und es auch zum Wochenende hin warm bleiben soll, bin ich also mal gespannt, ob wir irgendwann etwas von unserer heimlichen Fleischentsorgung riechen werden...

Manon hatte aus Ballarat kleine Brezeln mitgebracht...
göttlich!!!

Mein Name in japanischen
Schriftzeichen

Hitomi fotografiert beim fotografieren
unseres Abendessens :D

Nach der Fleischentsorgung wollten
Sakiko und Hitomi den gammelig stinkenden
Kühlschrank mit Minz-Blättern behandeln ^^

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen