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Dienstag, 7. Mai 2013

Roadtrip Tag 2 - Pinnacles, Hangover Bay, Stromatolites, Green Head

Dienstag, 7.5.13

Obwohl wir schon abends um 8uhr schlafen gegangen waren, die Matratze so gut wie keine Matratze ist und die Rücksitze, die wir nur um- bzw.hochklappen konnten, dafür sorgten, dass wir unsere Beine nicht mal ausstrecken konnten, hatte ich wunderbar geschlafen.




Im Klohaus hörten wir dann im Radio, dass sich von Norden her ein Zyklon der Stärke 2 die Küste runter schiebt und dies drückte die Stimmung etwas. Genauer gesagt bin ich fast an der Zahnpasta erstickt, weil sich 'Zyklon Stärke 2' ja irgendwie schon furchterregend anhört – dennoch ist Stärke 2 noch lange kein Wirbelsturm wie Zyklon Tracy, der im Dezember 1974 ganz Darwin verwüstet hat. Leider bringt solch ein Wirbelsturm aber eine Menge Regen und Wolken mit sich und wir mussten uns ab nun auf schlechtes Wetter gefasst machen. Schade – der Trip hatte ja gestern erst begonnen :-(

Strand in Cervantes


Im ortsansässigen IGA-Supermarkt haben wir uns Campingteller rausgesucht und beim Bezahlen übersah die Kassiererin einen davon und auch uns fiel dieser Irrtum erst bei der Geldübergabe auf. Ganz Australier-Like meinte die Dame dann: 'Ach – dann ist der zweite Teller einfach geschenkt'. Sowas würde in Deutschland nicht passieren – dass man in nem Supermarkt einfach was umsonst bekommt, obwohl es der Kassiererin noch aufgefallen ist.

Nutri Grains vom neuen kostenlosen Teller

Pinnacles Nationalpark





Hangover Bay:
Wir dachten, es seien Pinguine - aber waren 'nur' Vögel ^^

Allrad-Strecke am Strand entlang



Stromatolites





Green Heads



Weiter ging die Fahrt nach Dangara – und Mark ließ mich tatsächlich seinen geheiligten Landcruiser namens 'Bruce' fahren. Solch eine 6 Zylinder Allrad-Karre mit 260 Pferdchen hat natürlich schon was – aber in erster Linie natürlich einen enormen Spritverbrauch :D Im Zielort angekommen sollte es zum ersten Mal ans Angeln gehen. Ich wollte ja schon immer mal Angeln. Ich liebe die Vorstellung sich selbst sein Abendessen zu fangen und Fisch liebe ich ja sowieso. Leider waren wir nicht sonderlich erfolgreich. Jeder von uns fing zwar je einen Fisch – aber laut der australischen Regeln über die Mindestgröße der gefangenen Fische durften wir beide nicht behalten und aßen Abends dann Doseneintopf. Dennoch war ich überglücklich – ich war Angeln und hatte sogar was gefangen!!!!



Angeln in Dangara

sieht professionell aus, oder? :D

Doseneintopf zum Abendessen


Da nach wie vor überall im Radio vor dem Zyklon gewarnt wurde und in Perth sogar schon Hagel vom Himmel kam, waren wir etwas besorgt dass Bruce über Nacht Schaden davontragen könnte. Allerdings stellten dann auf dem Rastplatz fest, dass bei Sturm unter einem Baum parken um dem Hagel zu entgehen vielleicht doch nicht ganz so klug ist – es könnte ja auch ein Ast vom Baum fallen und Bruce ne Delle verpassen. Also parkten wir halb unter'm Baum und halb auf dem Weg und gingen einfach schlafen – in der Hoffnung, dass nichts passiert.

Gefahrene Kilometer: ca.240km


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