Da wir
nur eine Nacht in Coober Pedy geplant hatten, mussten wir heute morgen schon
wieder auschecken – hatten jedoch noch den ganzen Tag zur Verfügung.
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| Kirche |
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| Eine Mine, die zum Museum umfunktioniert wurde |
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| Opale im Gestein |
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| Ich bin nicht weit gekommen ^^ |
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| Beispiel einer 'Wohnung' unter Tage |
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| Big Winch Lookout |
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Man sieht von dieser Stadt oberflächlich nicht sonderlich viel... |
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| ...die meisten Häuser liegen unter der Erde. |
Nach
einem kurzen Reste-Mittagessen ging unsere gebuchte Städtetour (70 AUD pro
Person) los. Eigentlich möchte ich ja sonst gerne alles auf eigene Faust
entdecken – aber ohne Auto und mit nur einem Tag Zeit, war es in diesem Fall
die richtige Entscheidung die Tour zu buchen. Außerdem hat man mit Guide den
Vorteil, dass man nicht alles nachlesen muss, sondern erzählt bekommt – und
auch Fragen stellen kann. Hier also einige Fakten über die Stadt und das
Drumherum:
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70-80%
der Einwohner leben unter Tage
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es
gibt keine Bauaufsicht – wenn man sich ein Grundstück gekauft hat und das
richtige Equipment hat, kann man sich ein Haus buddeln, wie man möchte (man
muss nur aufpassen, dass man nicht im Schlafzimmer des Nachbarn raus kommt)
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auch
aufm Friedhof zieht sich dieses Motto: man wohnt zu Lebzeiten wie man möchte
und kann sich danach auch begraben lassen wie man möchte
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es
gibt öffentliche 'Noodling'-Areas, wo man selbst im Schutt nach Opalen suchen kann.
Auf schwäbisch würden wir es wohl 'nuala' nennen. Was man jedoch am ehesten
findet, ist Gipsum (Kalziumsulfat). Sieht auch hübsch aus – is aber nix wert.
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Wenn
man sich eine offizielle Erlaubnis holt, darf man um Coober Pedy herum einen
Schacht ausheben und auf Opal-Suche gehen. Die Löcher werden jedoch nicht
wieder zugeschüttet und so gibt es um die Stadt herum Millionen von
Sand-/Geröllhaufen, neben jedem ein ungesicherter Schacht ist.
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The
Beakaways (Mondlandschaft) – hier wurden Filme wie Pitch Black oder Mad Max
gedreht
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Crocodile
Harrys Haus und Mine besichtigt.
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Für
die riesigen Felsformationen hier gilt das Selbe wie für den Uluru: eigentlich
ist es weißer Sandstein – aber wegen des enthaltenen Eisenerzes, das rostet,
wird alles mit der Zeit rot.
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Dingo
Zaun: ein 5.000 km langer Zaun von Südaustralien aus an die Ostküste, der die
Dingos aus dem Südlichen Teil des Kontinents fernhalten soll.
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| Noch ne Kirche besichtigt |
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Häuser erkennt man oft nur an den aus dem Gestein ragenden Kaminrohren |
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| Bauplatz |
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| Friedhof |
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Dieser Kamerad ruht im Tode wie er vorher gelebt hat |
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| Viel Grabpflege muss hier nicht betrieben werden |
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| Golfplatz... Aber schön runter vom Gras bleiben - hahaha. |
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| Kunstrasen am Abschlag |
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| Neben jedem dieser Haufen ist ein Schacht im Boden |
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| Opale suchen |
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| Und sogar einen gefunden! |
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| Crocodile
Harrys Haus und Mine |
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| "Breakaways" |
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| Sieht aus wie ein liegendes Kamel, nicht? |
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| Dingo Zaun |
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| Känguru-Fütterung |
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| Hier kann man ernsthaft Känguru-Kacke als Souvenir kaufen |



Vom
Hostelbesitzer ließen wir uns wieder zur Greyhound-Haltestelle fahren und
staunten nicht schlecht, als aus dem Bus in den wir einsteigen wollten, die
beiden Holländerinnen stiegen, die mit uns auf der Uluru-Tour waren. Man sieht
mal wieder – die Touristen hier haben alle die selben Ziele. Es ist wirklich
normal, dass man sich irgendwann irgendwo und irgendwie wieder begegnet. Der
Busfahrer war mir allerdings nicht so recht geheuer – er war unfreundlich,
schickte uns ins Büro um einzuckecken, obwohl die Angestellte drinnen nichts
anderes tat als unsere Tickets zurück nach draußen zu ihm zu tragen. Außerdem
motzte er mich an, dass wir noch nicht in den Bus hinein dürften – aus welchem
Grund auch immer – denn weitere zehn Minuten später bedeutete er uns dann doch
einzusteigen. In diesen zehn Minuten war allerdings überhaupt nichts passiert –
ich hätte ja verstanden, wäre er durch die Reihen gegangen um nach vergessenen
Gegenständen vorheriger Passagiere Ausschau zu halten – aber NEIN, er stand nur
– wie wir auch – neben dem Bus. Nach diesem Erlebnis hatte ich dann auch
überhaupt kein schlechtes Gewissen, dass Mama und ich mit unserem mitgebrachten
Thunfisch-Vesper den ganzen Bus vollgestunken haben – hahaha.

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