Montag,
7. Januar 2013
| Nachtlager auf einem Rastplatz |
Heute
ging es nach Penguin Island! Mit der Fähre setzten wir auf das
wenige hundert Meter vom Festland entfernte Eiland über und sahen
beim Rundgang direkt nen Haufen wilder Pinguine zwischen Felsen und
unter den Holzstegen, Echsen und unzählige Vögel. Nur um eine Idee
davon zu bekommen wie winzig Penguin Island tatsächlich ist:
besagter Rundgang ist in unter einer Stunde zu schaffen!!
| Auf der Fähre |
Als
Eintritt für die Pinguinfütterung bekamen wir schon beim Betreten
der Insel einen Stempel in Form eines Pinguins auf den Handrücken –
bei 38Grad, Schweiß, Sonnencreme und Salzwasser stehen jedoch die
Chancen, dass dieser Stempel bis zur Fütterung um 11:30Uhr
durchhält, ziemlich gering und alles was von meinem Stempel zur
Mittagszeit übrig war, war ein verschmierter blauer Tintenklecks :-(
Nach
der Fütterung begaben wir uns dann an den Strand und machten es uns
im Schatten unter einer Holzdachkonstruktion bequem.
Unglücklicherweise waren zwischen den Planken des Daches große
Ritzen und es saßen einige Vögel drauf... und was ist die logische
Konsequenz, wenn Vögel auf einem undichten Dach sitzen??? Geeeenau –
es kommt irgendwann Vogelkacke runter... und natürlich trag es mal
wieder mich!! Der Haufen flog ganz knapp an meinem Gesicht vorbei und
landete auf meinem Sarong... wieso denn immer ich??? Naja - zumindest
ging's nicht wieder voll auf die Birne wie beim Motorradrennen in
Melbourne – hahaha :D
| Unter dem Felsen hocken sie - die süßen kleinen Pinguine |
| Hässliche Baby-Möwe mit ihrer Mama |
| Ein Paradis für Vögel |
| Keine Schlangen auf der Insel - jedoch nen Haufen Echsen |
| Begrüßung zur Pinguin-Fütterung |
| Juhuuu - ein Schattenplatz!!! |
| Theoretisch kann man vom Festland zur Insel schwimmen oder bei Ebbe sogar laufen. Wegen der starken Ströumg ist dies jedoch verboten. |
| Einige Herren, die dies versucht haben, wurden vom Rettungsschwimmer auf dem Jetski zurück getrieben |
Abends
sollte es dann weiter gehen zu meinem Kumpel Hannes. Wie ich es jetzt
gerade tue, reiste er mit Freundin Mandy und dem Working Holiday
Visum im Gepäck durch Australien. Allerdings hat er schon in
Deutschland alles richtig gemacht: nämlich was brauchbares
studiert... und so hat er in Bunbury glatt einen festen Job in seiner
Branche ergattert. Nun wohnen die beiden zusammen mit Mandys Freundin
Karo in einem tollen kleinen Haus in der zweitgrößten Stadt
Westaustraliens
http://de.wikipedia.org/wiki/Bunbury_(Western_Australia)
und haben Kathrin und mir großzügig angeboten einige Tage bei ihnen
zu verbringen. Natürlich ließ ich mir die Gelegenheit nicht
entgehen Hannes mal wieder zu sehen und freute mich unbändig darauf.
Dummerweise konnte ich ihn jedoch den ganzen Tag über nicht
kontaktieren, weil mein gesamtes Internet-Handy-Guthaben für die
Navigation gestern drauf gegangen war, und aufladen konnte ich das
Guthaben nicht, weil ich kein Geld mehr auf meinem Bank-Konto hatte -
also mussten wir zunächst zum Hungry Jacks über das dortige Wlan
Geld vom Tagesgeldkonto auf's normale Konto zu transferieren. Dann
konnte ich meine Handykarte wieder aufladen und endlich Hannes
ankündigen, dass wir eine Stunde später bei ihm vor der Tür stehen
würden. So toll diese moderne Technik ist – manchmal kann es ganz
schön kompliziert werden :D
| Man beachte die Temperaturanzeige!! |
Im
Hungy Jacks hatte ich dann auch gleich noch mehere Google Maps
Kartenausschnitte auf dem Handy mit meiner Digicam abfotografiert, da
wir keine richtige Straßenkarte im Auto hatten. Doch trotz dieser
Foto-Karten haben wir uns in Bunbury (wie soll es auch anders
sein?!?!) zunächst verfahren... kamen aber irgendwann doch noch in
der Spencer Street an, wo wir herzlich von allen Bewohnern gegrüßt
wurden und nach einer Führung durch das wirklich schöne Haus auch
direkt eine Pizza gemacht bekamen. So kann man es natürlich
aushalten... toll :D
| Nettes kleines Häuschen |
| Badezimmer. Der Spiegel ist gleichzeitig das Fenster, das zum öffnen hoch und runter geschoben wird. |
| Unsere Gastgeber Hannes und Mandy (im Hintergrund mit dem Baguette in der Hand - hihi) |
Nach
einem entspannten Serien- und Filmeabend durften wir unser Nachtlager
dann im Wohnzimmer auf einer der coolsten, sich selbst aufblasenden,
Schaumstoff-Camping-Matratzen aufschlagen, die ich je gesehen habe
und dank des Deckenventilators wurden wir trotz übelster Hitze
nachts nicht gekocht – bei Tagsüber 38Grad Außentemperatur und
keinem müden Lüftchen steht im Haus die Luft nämlich geradezu.
Gefahrene
KM: 182km
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