Sonntag,
6. Januar 2013
Oh
man – was für ne beschi... zweite Nacht in Perth. Es war abartig
heiß im Zimmer denn die Schweizerin im Bett über mir hatte die
Klimaanlage ausgesteckt und den Stecker bei sich im Bett vergraben,
sodass ich die Klimaanlage nicht wieder anstellen konnte. Um zehn
sollten wir auschecken – um 9:45Uhr haben wir jedoch erst
gefrühstück und dabei fasziniert und angeekelt zugleich der
Küchenputzaktion zugeschaut - die Hostelangestellte hat nämlich
alles nur auf der Arbeitsfläche verschmiert und sauberer war es
danach ganz sicher nicht... bäääh. Weiterer Minuspunkt für dieses
Hostel: es gibt hier keinen Raum, in dem man sein Gepäck nach dem
Auschecken unterstellen kann und da wir nochmals auf kleine Stadttour
gehen wollten mussten wir unsere Taschen im Foyer lagern :-/
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| Hostelküche |
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| Da haben wohl nachts noch welche gekocht :D |
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| Und entsprechend sieht es morgens dann aus |
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So sah es aus, NACHDEM die Angestellte geputzt hat ^^ |
Nachdem
gestern keine einzige Wolke am Himmel war, sahen wir heute den Himmel
vor lauter Wolken kaum. Es hat sogar kurz etwas geregnet, was dazu
führte, dass es unerträglich schwül wurde. Bei dieser seltsamen
Hitze wollten wir keinen Schritt zu viel gehen und so fuhren wir mit
dem Blue Cat auf Umwegen in die Stadt nur um dann erst recht vor den
noch verschlossenen Türen des Touri-Infozentrums in der Hitze zu
stehen. Die, auf einem vorbeifahrenden Bus, abgebildete Werbung für
'Frozen Coke' für nur 1AUD war in dieser Situation natürlich sehr
verlockend und so machten wir uns auf den Weg zu McDonalds.
Peinlicherweise war diese Reklame jedoch nicht von McDonalds sondern
von Hungry Jacks und so wurden wir von der Macces-Angestellten
ziemlich seltsam beäugt und sind wieder abzogen. Zum Glück war der
Hungy Jacks aber direkt nebenan und wir bekamen die Frozen Coke
letztendlich doch noch für einen Dollar :D
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| Frozen Coke |
Mit
dem Flughafen-Shuttle-Bus fuhren wir gegen 13:30Uhr wieder zurück
zum International Airport. Angekündigt waren 1 ½ Stunden Fahrt weil
noch etliche andere Fahrgäste an deren Hotels abgeholt werden
sollten. Wir hatten jedoch Glück bzw.eher Unglück, denn der
eigentliche Bus war so voll, dass wir einen zweiten ganz für uns
allein bekamen und demzufolge viel zu früh am Flughafen waren (unser
Mietwagen war erst auf 15Uhr reserviert). Dazuhin war die Fahrt
ziemlich nervenaufreibend - am Steuer saß nämlich ein
Hobby-Rennfahrer, bei dessern Fahrstil ich mich sogar freiwillig
angeschnallt hab!!! Vor Ort fanden wir den Red
Spot/SIXT-Mietwagenschalter dann auch noch unbesetzt vor und nach
einem kurzen Gespräch am bereitgestellten Kundentelefon wussten wir,
dass unser Mietwagen am Domestic Airport auf uns wartete, obwohl er
für den Internationalen Flughafen gebucht war. Also schwangen wir
uns in einen weiteren Shuttlebus um von einem Flughafen zum anderen
zu fahren und zwischenzeitlich war es gar nicht mehr so schlimm, dass
wir viel zu früh dran waren, denn dort angelangt liefen wir zunächst
planlos herum und fanden die Mietwagenschalter überhaupt und ganz
und gar nicht!! Selbst das Securitypersonal war sich nach Rückfrage
nicht sicher und schickte uns glatt in die falsche Richtung, wo wir
bei einem weiteren unbesetzten Red Spot/SIXT-Schalter landeten. Wir
liefen daraufhin nochmals quer durch den Flughafen mit zwei Trolleys,
einer Fresstasche und zwei Sixern Bier im Schlepptau bis wir endlich
am richtigen Schalter waren und die Red Spot-Angestellte tatsächlich
versuchte uns ne Versicherung aufzuschwatzen, die wir laut deutschem
Reisebüro-Voucher jedoch schon inklusive hatten. Naja... meine liebe
Red Spot -Angestellte... versuchen kann man´s ja mal, gell?! Aber
nicht mit zwei in Deutschland ausgebildeten Industriekauffrauen :D
Wir nahmen den Autoschlüssel dann letztendlich feierlich entgegen,
beluden den Mitsubishi Lancer und stellten direkt enttäuscht fest,
dass kein USB oder AUX-Anschluss am Radio vorhanden war – also
keine Hörbücher auf langen Fahrten... aber dafür konnte es nun
endlich los gehen :)
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| Warten auf den Shuttlebus zurück zum Flughafen |
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Unser neues Heim für die nächsten Wochen. Ein Mitsubishi Lancer |
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| Und los gehts!!! |
Unser
erster Roadtrip-Stop war in Fremantle. Hier schlenderten wir durch
eine Markthalle, die wir jedoch mehr oder weniger fluchtartig wieder
verließen, da es darin kochend heiß war. 'Freo' ist ein hübsches,
kleines Küstenstädtchen mit einem netten Strand, an dem wir gleich
wieder unsere Kniffel-Würfel auspackten und loszockten. Gegen Abend
wurde ich von der Wikicamps-App erneut bitter enttäuscht, denn am
ersten angesteuerten Rastplatz fanden wir mehrere 'No Camping'
Schilder vor und fuhren weiter, da wir keine Geldstrafe riskieren
wollten. Am zweiten Platz sind wir in der Dunkelheit zunächst direkt
vorbei gefahren – aber das Smartphone Navi hat uns zuverlässig
wieder zurück gelotst. Mensch, bin ich froh über diese neue Technik
:D
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| Extrem gesicherter Fußgänger-Bahnübergang |
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| Abendessen auf dem Parkplatz :D |
gefahrene
KM: 80km
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