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Dienstag, 15. Januar 2013

Roadtrip Tag 10 - Strandtag in Bremer Bay

Frühstückseier- lecker!!


Ameise mit schwarzem Boppes und Rotem Oberkörper


Die Strapazen der nächtlichen Fahrt ließen auch mich heute einmal länger schlafen – nicht jedoch das Donnergrollen, das uns gegen 10:00 Uhr und bei ca.30Grad Außentemperatur unsanft aus dem Schlaf holte. Es folgte ein heftiges Gewitter und wir versuchten uns bereits panisch darauf einzustellen, dass wir wohl in absehbarer Zeit vor Schwüle umkommen würden. Jedoch blieb diese unerträglich schwüle Hitze aus – die Temperatur kühlte sich nämlich tatsächlich auf 22Grad herab - und es war weiterhin bewölkt. Dies waren nicht gerade die besten Aussichten für den eingeplanten Strandtag in Bremer Bay – jedoch ließen wir es einfach darauf ankommen und als begnadeter SonnenNICHTanbeter begrüße ich am Strand ja sogar durchaus die Anwesenheit einiger Wölkchen am Himmel. Anfangs war es erholsam... im Wasser planschen, lesen, Hörbuch hören, Nägel lackieren, vespern... wenn es dann aber doch zu viele Wolken werden und man sich irgendwann nicht mal mehr an gelegentlichen Sonnenstrahlen aufwärmen kann und den Regenschirm tatsächlich zum eigentlichen Bestimmungszweck – nämlich Regen – hergenommen werden muss anstatt wie gewohnt in Australien zum Schutz gegen die Sonne, ist der Strandtag letztenendes leider wirklich nur noch als 'ins Wasser gefallen' zu bezeichnen. Immerhin gab es in Parkplatznähe ordentliche Duschen und während draußen ein weiteres Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen tobte, hampelten wir nackig im Duschhaus herum, lackierten die erst kürzlich angemalten Nägel wieder ab, da sie aufgrund des fluchtartigen Aufbruchs vom Strand keine Zeit hatten ordentlich zu trocknen und dann logischerweise verschmiert waren und legten danach gemächlich eine Wasch-Session für einige unserer Klamotten ein.

Strand in Bremer Bay

Da es stark gewindet hat, saßen wir auf den Felsen...
sonst wären wir nämlich sandgestrahlt geworden ^^




Regen :-(


Die Weiterfahrt in diesmal richtiger Richtung verlief zunächst ereignislos, bis vor uns plötzlich eine Schafherde die Straße überquerte und wir beinahe hineingerast wären. Da schaut man ständig am Straßenrand nach lauernden Kängurus und sieht Schafe nicht, weil sie sich eben nicht am Strandenrand sondern genau mittig auf der Straße befinden... Sachen gibt’s :D Jedenfalls waren wir so erschrocken, dass wir sogar vergaßen Bilder zu schießen – haha.

Pasta mit Erbsenpürree


Gefahrene Kilometer: ca.210km

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