Die
Kopfschmerzen, die ich seit meiner Ankunft in Darwin hatte, bin ich heute
endlich los geworden nachdem ich 2 Liter Wasser am Stück getrunken hatte. Bei
diesen Temperaturen muss ich mir einfach wieder angewöhnen mehr zu trinken. In
90% der Fälle in denen ich Kopfweh hab, liegt es nämlich daran, dass ich zu
wenig Wasser getrunken habe – also wieso nicht gleich entgegenwirken?! :-(
Heute
standen zwei Dinge auf meinem Tagesplan:
1.
Ich
musste dringend in die Bibliothek um das Internet zu nutzen, denn ich war in
Perth so grenzenlos dumm meinen USB-Stick zu verlieren, auf dem eine
Excel-Liste mit all meinen Online-Passwörter gespeichert ist. Streng genommen
hab ich ihn nicht einmal verloren – ich hab ihn im Hostel an der Rezeption
abgegeben, weil ich was ausgedruckt haben wollte, mich dann mit dem
Hostel-Angestellten verquatscht und darüber vergessen den Stick zurück zu
verlangen. Er hat es wohl auch nicht in böser Absicht getan – aber als ich
einige Stunden später nochmals nachfragte, war natürlich kein Stick mehr da.
Naja – immerhin hab ich so die Chance einige Internet-Accounts zu löschen, die
ich nicht mehr brauche. Zum Glück hatte ich eine Kopie der Liste auf dem
Netbook.
2.
Wollte
ich an den Flughafen fahren um Mama abzuholen. Sie würde Nachts um 2Uhr
ankommen und hatte mir versichert, dass ich sie nicht abzuholen brauchte – aber
das ließ ich mir natürlich nicht entgehen. Ich schwang mich also in den
Linienbus, der mich um 18Uhr an der seltsamen Flughafen-Haltestelle absetzte,
die ja nur aus einem kleinen Schild bestand. Leider fuhr zu einer späteren Zeit
kein Bus mehr und so stellte ich mich auf 8 Stunden Wartezeit ein – ich war es
ja zwischenzeitlich gewohnt stundenlang an Flughäfen zu warten und sicherte mir
in der Flughafenhalle direkt eine nette Couch, auf der ich es mir gemütlich
machte und meine mitgebrachten Cookies-Vorräte vertilgte. Natürlich war ich
auch wieder mit Filmen auf dem Netbook, Solitär auf dem Handy und einem Hörbuch
auf dem MP3-Player bewaffnet – was ich jedoch alles nicht brauchte, denn ich
schlief irgendwann ein und wurde erst gegen ein Uhr Nachts wieder wach, als
sich eine Mädchen-Netball-Mannschaft unweit von mir breit machte und
entsprechenden Teenager-Gacker-Lärm verbreitete. Von nun an verging die Zeit
wie im Fluge und plötzlich kam Mama aus der Tür spaziert. Man könnte fast nicht
glauben, dass wir uns zehn Monate nicht mehr gesehen hatten – denn es war, als
hätten wir uns letzte Woche erst verabschiedet. Natürlich trägt die Technologie
des 21.Jahrhunderts seinen Teil dazu bei den Kontakt nicht abbrechen zu lassen
– man steht ja ständig über E-Mail oder SMS in Kontakt – dennoch war es toll,
dass sie endlich hier war!!! :)
| Mein Plätzchen für die nächsten acht Stunden |
| Überall saßen Leute rum im Flughafen |
| Mamas Maschine aus Singapur endlich gelandet |
| Und da is sie :) |
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