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Freitag, 7. Juni 2013

Zurück in Darwin Tag 3



Die Kopfschmerzen, die ich seit meiner Ankunft in Darwin hatte, bin ich heute endlich los geworden nachdem ich 2 Liter Wasser am Stück getrunken hatte. Bei diesen Temperaturen muss ich mir einfach wieder angewöhnen mehr zu trinken. In 90% der Fälle in denen ich Kopfweh hab, liegt es nämlich daran, dass ich zu wenig Wasser getrunken habe – also wieso nicht gleich entgegenwirken?! :-(

Heute standen zwei Dinge auf meinem Tagesplan:
1.          Ich musste dringend in die Bibliothek um das Internet zu nutzen, denn ich war in Perth so grenzenlos dumm meinen USB-Stick zu verlieren, auf dem eine Excel-Liste mit all meinen Online-Passwörter gespeichert ist. Streng genommen hab ich ihn nicht einmal verloren – ich hab ihn im Hostel an der Rezeption abgegeben, weil ich was ausgedruckt haben wollte, mich dann mit dem Hostel-Angestellten verquatscht und darüber vergessen den Stick zurück zu verlangen. Er hat es wohl auch nicht in böser Absicht getan – aber als ich einige Stunden später nochmals nachfragte, war natürlich kein Stick mehr da. Naja – immerhin hab ich so die Chance einige Internet-Accounts zu löschen, die ich nicht mehr brauche. Zum Glück hatte ich eine Kopie der Liste auf dem Netbook.


2.          Wollte ich an den Flughafen fahren um Mama abzuholen. Sie würde Nachts um 2Uhr ankommen und hatte mir versichert, dass ich sie nicht abzuholen brauchte – aber das ließ ich mir natürlich nicht entgehen. Ich schwang mich also in den Linienbus, der mich um 18Uhr an der seltsamen Flughafen-Haltestelle absetzte, die ja nur aus einem kleinen Schild bestand. Leider fuhr zu einer späteren Zeit kein Bus mehr und so stellte ich mich auf 8 Stunden Wartezeit ein – ich war es ja zwischenzeitlich gewohnt stundenlang an Flughäfen zu warten und sicherte mir in der Flughafenhalle direkt eine nette Couch, auf der ich es mir gemütlich machte und meine mitgebrachten Cookies-Vorräte vertilgte. Natürlich war ich auch wieder mit Filmen auf dem Netbook, Solitär auf dem Handy und einem Hörbuch auf dem MP3-Player bewaffnet – was ich jedoch alles nicht brauchte, denn ich schlief irgendwann ein und wurde erst gegen ein Uhr Nachts wieder wach, als sich eine Mädchen-Netball-Mannschaft unweit von mir breit machte und entsprechenden Teenager-Gacker-Lärm verbreitete. Von nun an verging die Zeit wie im Fluge und plötzlich kam Mama aus der Tür spaziert. Man könnte fast nicht glauben, dass wir uns zehn Monate nicht mehr gesehen hatten – denn es war, als hätten wir uns letzte Woche erst verabschiedet. Natürlich trägt die Technologie des 21.Jahrhunderts seinen Teil dazu bei den Kontakt nicht abbrechen zu lassen – man steht ja ständig über E-Mail oder SMS in Kontakt – dennoch war es toll, dass sie endlich hier war!!! :)

Mein Plätzchen für die nächsten acht Stunden

Überall saßen Leute rum im Flughafen

Mamas Maschine aus Singapur endlich gelandet

Und da is sie :)

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