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Sonntag, 9. Dezember 2012

Wwoofen in Blampied Tag 14 - Mineralquellen, Spätzleabend



14 Menschen auf der Farm und eine einzige Waschmaschine!!! Dazuhin noch Wäsche aus dem Restaurant wie Handtücher und Schürzen – da muss man schon mit Ellbogen ran um mal seine Klamotten waschen zu können. Hitomi und ich waschen immer zusammen um ne Maschine voll zu bekommen – ich versteh nicht so ganz, wieso das die anderen nicht machen.

Waschmaschine immer besetzt


Die Arbeit in der Küche ist ziemlich anstrengend – die ungelernte australische Köchin Pauline hat nicht wirklich nen Überblick über das, was gemacht werden muss – Manon koordiniert alles und wir Küchenhilfen, die eigentlich nur zum Spülen eingeteilt sind, werden hin und her gejagt um diverse Dinge herzurichten. Frage mich nur, was hier los sein wird, wenn Manon am 19.Dezember abreist. Wir Mädels waren nach Feierabend dann noch mit Rods Ute unterwegs zu den Mineral-Quellen. Ich wusste schon vorher, dass ich dieses über-mineralisierte Wasser nicht mögen würde – hab es aber dennoch versucht... bääääh. Unterwegs wurde uns auch klar, wieso Rod immer meinte, wir sollten mit dem alten Ute nicht in die Stadt Daylesford fahren – denn obwohl er registriert ist, ist er nicht mehr wirklich verkehrstüchtig. Die Scheinwerfer sind mit Panzertape geklebt und die Tür hinten links springt immer auf – auch während der Fahrt! Dennoch waren wir noch in Daylesford im Coles Supermarkt. Hitomi brauchte Bier und ich Zigaretten – außerdem waren wir hungrig und haben auf der 10minütigen Rückfahrt zur Farm zu viert eine ganze Packung Chips gefuttert.

Vor unserem Ausflug erst mal noch Diesel klauen aus
Dougs farmeigener Zapfsäule ^^

Mineralquellen


Da machen wir doch glatt nen kleinen Spaziergang...

...zum Jackson Lookout...

...nur um dann festzustellen...

...dass man auch mit dem Auto hätte hinfahren können...

...und man vor lauter Bäumen eh nichts gesehen hat ^^




'Daheim' angekommen sahen wir Pia mit einem Staubsauger in ihrem Zimmer... komisch... hier im Haus war vorher keiner und als wir mal nach einem fragten, hieß es nur, wir sollten den aus der Bettwanzen-verseuchten Wwooferunterkunft benutzen – der übrigens nicht mal ne Feder einsaugen könnte. Nachdem wir unsere Zimmer auch kurz durchsaugen konnten, haben wir Eier gesammelt und Spätzle gemacht – Kässpätzle!!! Lecker!!!


Manon hat Spätzle bisher immer so gemacht: den Teig
in nen Gefrierbeutel füllen, ein Loch unten reinschneiden und
den Teig über kochendem Wasser durchpressen.
Was unten raus kommt mit nem Messer abschneiden.

Wir versuchten es dann aber doch mit
dem 'Gerät'

Und hatten tatsächlich leckere Kässpätzle!!!

Gemeinschaftliches Zähneputzen in der Küche. Wir haben
unsere Zahnbürsten hier, da die Küche in den kalten
Tagen der einzig warme Raum war - und haben diese
Angewohnheit beibehalten.

Übrigens benutzen unsere japanischen Mit-Wwooferinnen
ganz simple Kinderzahnbürsten. Unsere europäischen
Super-Bürsten mit unterschiedlich langen Borsten und
sonstigem Schnick-Schnack sind den beiden dagegen
eher unheimlich und sowieso viel zu groß - hahaha.
Hitomi hat übrigens 12 Zahnbürsten aus Japan mitgebracht,
weil sie fürchtete, solche einfachen Exemplare hier nicht
finden zu können oO


Nachtrag: Im immer noch verstopften Klo schwimmt jetzt übrigens ein Häufchen mennschlicher Exkremente... da wir den ganzen Tag weg waren, konnte es keine von uns gewesen sein – und Doug hat den Italienern offensichtlich nichts von der Verstopfung erzählt... Doug erzählt einem nie was – wenn man nicht fragt, hat man Pech gehabt :-(

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