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Montag, 10. Dezember 2012

Wwoofen in Blampied Tag 15 - Feldarbeit, Kirschernte, Volleyball

Morgens um fünf hat Pia in der Küche wie am Spieß geschrien.
Sie behauptete, eine Mega-Monster-Übergroße Ratte
hätte sie angesprungen und sei dann in den Hühner-Kompost-
Eimer geflüchtet, den sie daraufhin mit einem Deckel verschlossen hat.
Mir kam das etwas komisch vor, denn es kam kein einziges
Geräusch aus dem Eimer - sie war sich jedoch sicher und
hat zum Frühstück gleich mal Doug geholt. Der hat sich den
Eimer geschnappt und ist zum Komposthaufen spaziert...
und was bekamen wir zu Gesicht, als er den Deckel öffnete???
NICHTS!!!!!!!! Da hatte Pia wohl nen schlimmen Traum oder sowas oO



Nach einem chaotischen Frühstück (mit acht Leuten in der Küche!!) ging's um neun los mit Pia und den Mädels zu Rod ins Gewächshaus – heute mussten wir jedoch nicht gießen, sondern weiter das Unkraut in den Gelben Rüben rupfen – von Hand. Außerdem wollte Rod Kürbisse pflanzen. Ich fuhr also mit samt den Setzlingen, Rod auf der Ladefläche und vier Weibern in der Fahrerkabine aufs Feld – und wen hat sich Rod mal wieder ausgesucht um ihm zu helfen? MICH oO Wieso immer ich??? Wir haben zwei Reihen Kürbisse gepflanzt und schon nach einer taten mir die Oberschenkel vom ständigen Bücken weh – wer braucht da schon ein Fitnessstudio??? Danach fuhren wir zu zweit auf ein anderes Feld um die Beete dort fertig für die Bepflanzung zu machen. Hierzu mussten wir erst mal eine riesige Trommel Schläuche entwirren – das dauerte um die zwei Stunden und stellte unsere Geduld auf eine harte Probe. Rod gab irgendwann auf, wurde grantig und schob vor nach den anderen Sprinklern zu schauen – also hab ich alleine die Schläuche sortiert und versucht sie von der Trommel zu bekommen. Irgendwann kam er wieder und wir konnten die Arbeit gemeinsam fortsetzen – am Ende hatten wir tatsächlich sechs 200m lange Schläuche auf den Beeten liegen um sie zu bewässern. Die Mädels hatten in der Zwischenzeit die letzte Reihe Gelbe Rüben von Unkraut befreit und zur Belohung durften wir uns über den Kirschbaum her machen :)

Hitomi mit den Setzlingen auf der Ladefläche des Utes


Kürbisse anpflanzen mit Rod

Während die Mädels Unkraut rupfen


200m lange Schläuche entwirren oO

In einer Kiste in den Kirschbaum :D


...NEIN, wir küssen uns nicht - wir essen
die Kirschen direkt vom Baum :D

Dieses Gerät macht um die Kirschbäume
herum einen Höllen-Lärm. Die seltsamen
Geräusche sollen Vögel von den Kirschen
fernhalten - funktioniert!!

Hitomi

Rod auf der Suche nach einem Rohr im
Dreck - dieses selstame grüne Gerät
im Vordergrund half bei der Grabung.


Doug geht jeden Montag nach Daylesford Volleyball spielen. Da kann jeder kommen, der Lust hat und Manon, Hitomi und ich beschlossen heute auch mit zu gehen. Es wurde eine Art Turnier mit 8 gemischten Mannschaften gespielt, sodass wir nicht zusammen spielen konnten – jedoch hatten wir alle nen heiden Spaß und mein Team hat am Ende sogar gewonnen – yeah :)

Etwas nervös vor unserem ersten Volleyball-Spiel in Australien

Zum Spaß war das Netz eines der beiden Felder mit Tüchern
verhangen - damit man nicht sieht, woher der Ball kommt.


Hitomi, Manon und ich

Ich mit meinem Sieger-Team :D



Nachtrag: Obwohl heute der Klempner da war, war das Klo noch immer verstopft – immerhin gab er Entwarnung, dass keine Damenbinden oder Tampons der Auslöser für die Verstopfung waren ^^ Trotzdem nervt es so langsam, dass wir immer in der Kälte und im Dunkeln die 50m zum Restaurant-Klo laufen müssen und mittlerweile pinkeln einige von uns Abends sogar draußen in die Büsche – ich nenn jetzt keine Namen... ist eh klar, von wem ich rede, oder? Hahaha.

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