So...
das sollte es nun gewesen sein... Mama würde heute wieder zurück nach Hause
fliegen. Bevor ich sie an den Flughafen brachte, hatte ich mich aber noch
schnell im Nachbar-Hostel eingecheckt. Während ich mit Mama gereist bin, hatte
ich schon immer etwas darauf geachtet, dass wir in mehr oder weniger 'guten
Hostels' und wenn möglich Doppelzimmern hausen – aber wenn ich nun wieder
alleine bin, muss es einfach nur günstig sein ^^
Da der
Online-Check-In bei der Fluggesellschaft gestern irgendwie nicht so recht
funktionieren wollte, hatten wir noch einen kurzen Abstecher ins Büro von
Singapore Airlines in Adelaides Innenstadt gemacht und dort hatte die Dame Mama
sogar ein mehr oder weniger Upgrade versprochen. Voller Vorfreude auf den
tollen Sitzplatz fuhren wir mit dem Linienbus an den Flughafen – am Schalter
dann wurden leider alle Hoffnungen zunichte gemacht :-(
Da
war sie nun weg. Meine Reisebegleitung der letzten Wochen. Ich saß dann erst
mal noch eine Weile am Flughafen und hab Löcher in die Luft gestarrt, bin dann
zurück ins Hostel gefahren und hab mich dort eingerichtet. Bis jetzt sieht es
noch alles ganz gut aus: in einem 10er Zimmer waren nur vier Betten belegt –
wenn das so bleibt, kann ich mich nicht beschweren.
Lange
ausruhen war allerdings nicht drin – denn ich hatte mich mit einem alten
Bekannter von gaaaaanz früher aus Deutschland, der zwischenzeitlich mit einer
Australierin verheiratet ist und in Adelaide wohnt, für heute Abend verabredet.
Wir spazierten in der Stadt herum – waren auf dem Markt, beim Parlament, in
einer Galerie und im Casino, bevor er mir sein zu Hause gezeigt hat – inklusive
eigener kleiner Bierbrauerei :) Und da Mamas Sieg beim Tischtennis-Turnier
natürlich nicht unbelohnt geblieben war – konnten Phil und ich am späten sogar
noch mit Freikarten zum Stand-Up-Comedy ins 'Arkaba'. Solche Comedians sind ja
nun wirklich überhaupt nicht mein Fall – aber es war trotzdem eine tolle
Atmosphäre und manchmal musste sogar ich lachen. Leider konnte ich mir
natürlich von den Witzen keinen einzigen merken – nicht mal die zwei Stunden
bis ich wieder im Hostel war – aber um diese Tatsache weiß jeder in meinem
Umfeld Bescheid: einen Witz kann man mir alle paar Tage aufs Neue erzählen –
ich hab ihn eh in Windeseile wieder vergessen ^^
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