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Dienstag, 25. Juni 2013

Mama fliegt wieder heim - ich bleib in Adelaide


So... das sollte es nun gewesen sein... Mama würde heute wieder zurück nach Hause fliegen. Bevor ich sie an den Flughafen brachte, hatte ich mich aber noch schnell im Nachbar-Hostel eingecheckt. Während ich mit Mama gereist bin, hatte ich schon immer etwas darauf geachtet, dass wir in mehr oder weniger 'guten Hostels' und wenn möglich Doppelzimmern hausen – aber wenn ich nun wieder alleine bin, muss es einfach nur günstig sein ^^



Da der Online-Check-In bei der Fluggesellschaft gestern irgendwie nicht so recht funktionieren wollte, hatten wir noch einen kurzen Abstecher ins Büro von Singapore Airlines in Adelaides Innenstadt gemacht und dort hatte die Dame Mama sogar ein mehr oder weniger Upgrade versprochen. Voller Vorfreude auf den tollen Sitzplatz fuhren wir mit dem Linienbus an den Flughafen – am Schalter dann wurden leider alle Hoffnungen zunichte gemacht :-(

Im Büro der Fluggesellschaft in Adelaides Innenstadt






Da war sie nun weg. Meine Reisebegleitung der letzten Wochen. Ich saß dann erst mal noch eine Weile am Flughafen und hab Löcher in die Luft gestarrt, bin dann zurück ins Hostel gefahren und hab mich dort eingerichtet. Bis jetzt sieht es noch alles ganz gut aus: in einem 10er Zimmer waren nur vier Betten belegt – wenn das so bleibt, kann ich mich nicht beschweren.




Auf der Post war ich zwischendrin
auch mal noch



Lange ausruhen war allerdings nicht drin – denn ich hatte mich mit einem alten Bekannter von gaaaaanz früher aus Deutschland, der zwischenzeitlich mit einer Australierin verheiratet ist und in Adelaide wohnt, für heute Abend verabredet. Wir spazierten in der Stadt herum – waren auf dem Markt, beim Parlament, in einer Galerie und im Casino, bevor er mir sein zu Hause gezeigt hat – inklusive eigener kleiner Bierbrauerei :) Und da Mamas Sieg beim Tischtennis-Turnier natürlich nicht unbelohnt geblieben war – konnten Phil und ich am späten sogar noch mit Freikarten zum Stand-Up-Comedy ins 'Arkaba'. Solche Comedians sind ja nun wirklich überhaupt nicht mein Fall – aber es war trotzdem eine tolle Atmosphäre und manchmal musste sogar ich lachen. Leider konnte ich mir natürlich von den Witzen keinen einzigen merken – nicht mal die zwei Stunden bis ich wieder im Hostel war – aber um diese Tatsache weiß jeder in meinem Umfeld Bescheid: einen Witz kann man mir alle paar Tage aufs Neue erzählen – ich hab ihn eh in Windeseile wieder vergessen ^^



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